LandSchafftEnergie

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LandSchafftEnergie ist ein Projekt des Staatsministeriums, um die Energiewende im ländlichen Raum umzusetzen.

Im Rahmen dieses Projektes informieren und beraten wir Land- und Forstwirte sowie Bürgern und Kommunen kostenlos über den praktischen Einsatz von Erneuerbaren Energien. Auch für aktuelle Fragestellungen, die gerade auch das neue EEG 2016 aufwirft, bieten wir Betreibern von Erneuerbaren Energieanlagen, wie Photovoltaik (PV) oder Biogas, eine Anlaufstelle.

LandSchafftEnergie an der Grundschule Pang
Energie-Detektive auf heißer Spur

Klasse 4 a trägt Ergebnisse vor

Groß war die Aufregung, als die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4 a der Grundschule Pang bei Rosenheim mit Thermometer und Luxmeter ihr Schulgebäude durchforsteten. Ihre Ergebnisse überraschten nicht: So war es in einigen Räumen zu warm. Die Beleuchtung war nach Meinung der Kinder "im grünen Bereich".  Mehr

Biogas

Biogas Kleinanlagen bis 75 kW

Auch im neuen EEG werden Gülle-Kleinanlagen bis zu einer Leistung von 75 kWel gezielt mit einer erhöhten Vergütung in Höhe von 22,94 ct (ab 1.1.2017 ohne Direktvermarktung) gefördert, damit die entsprechenden Landwirte die ohnehin anfallende Gülle und den Festmist mit bis zu maximal 20% pflanzlicher Rohstoffe wie Mais- oder Grassilage vergären können. Dies kann neben einem weiteren betrieblichen Standbein auch ein attraktives Zusatzeinkommen darstellen. Der Gesetzgeber spricht zwar von kleinen Anlagen, jedoch ist ein erheblicher Viehbesatz notwendig, um die 75 kW zu erreichen. So werden beispielsweise bei einem Milchviehbetrieb die Gülle und der Mist von 160 Milchkühen und 18 ha Silomais benötigt um eine 75 kWel Anlage betreiben zu können. Zudem können auch reine Gülleanlagen mit einer geringeren installierten Leistung sehr wirtschaftlich betrieben werden.

Biogas Direktvermarktung und Flexibilisierung

Ein zentrales Thema für den zukünftigen Anlagenbetrieb, auch für kleinere Anlagen ist die Direktvermarktung. Sie verfolgt das Ziel, die Anlagen in den Markt zu integrieren und dadurch die volatile Strombereitstellung durch PV und Wind auszugleichen. Für Bestandsanlagen ergeben sich Möglichkeiten durch die Teilnahme ihre Vergütung zu erhöhen, für Neuanlagen ab einer Leistung von 100 kWel ist die Teilnahme Pflicht.
Direktvermarktung über das Marktprämienmodell
Das EEG bietet Anlagenbetreibern die Möglichkeit, den erzeugten Strom über einen Stromhändler direkt zu vermarkten. Verkauft wird der Strom zum Monatsmittelpreis an der Börse. Da dieser niedriger ist, als die EEG-Vergütung, wird der Differenzbetrag vom Netzbetreiber ausbezahlt (die sog. Marktprämie). Zusätzlich erhält der Anlagenbetreiber eine Managementprämie, welche den Mehraufwand und notwendige Investitionskosten abdecken soll. Bei dieser Form der Stromvermarkung gibt es nur ein geringes Risiko, jedoch ist der Mehrerlös begrenzt.
Flexibilisierungsprämie
Für Anlagen ab einer Leistungsklasse von etwa 150 kW kann es zudem sinnvoll sein, die Vergütung durch die Teilnahme an der Flexibilisierung, also der bedarfsgerechten Stromerzeugung, zu erhöhen. Die Bereitstellung von flexibler Leistung erfordert jedoch einige Investitionen bei den Anlagen. Diese Form der Vermarkung kann jedoch auch höhere Gewinne erzielen.

Optimierungspotenziale der Biogasanlage aufdecken

Wir bieten Biogasanlagenbetreibern die Möglichkeit, ihrer Anlage auf den "Zahn" zu fühlen. Das Programm BZA Biogas deckt Optimierungspotenziale auf, verleicht naturale und betriebswirtschaftliche Aspekte und analysiert betriebliche Abläufe vom Substrat bis zur Energieeinspeisung.

Energiechecks für landwirtschaftliche Betriebe

Unter dem Stichwort "Energieeffizienz" werten wir für tierhaltende Betriebe kostenlos den Energieverbrauch umfangreich aus und beraten anschließend, wie der Energieverbrauch individuell optimiert werden kann.

Energieeffizienz lohnt sich - Förderhinweis

Für die Energiewende ist neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien die Steigerung der Effizienz ein wichtiger Punkt. So lässt sich mit oft einfachen Maßnahmen Energie einsparen.
Um die Landwirte dabei zu unterstützen, fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft unter anderem solche (Einzel)-Maßnahmen mit bis zu 30 %.

Weitere Informationen

Photovoltaik

Gerade für Betriebe mit einem hohen Stromverbrauch kann es interessant sein, einen Teil des Eigenbedarfs durch eine PV-Anlage abzudecken. In Zukunft muss jedoch auf den Eigenverbrauch ab einer installierten Leistung von 10 kWp bis zu 40 % der Ökostromumlage entrichtet werden.

Fördermöglichkeiten von Biomasseheizungen und Nahwärmenetzen

Für eine Erneuerung oder eine Erweiterung der eigenen Energieversorgung auf Basis von Erneuerbaren Energien wie Photovoltaik, Biogas oder auch biogene Festbrennstoffe gibt es viele Punkte, die bei der Planung und Realisierung bedacht werden müssen. Zudem gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten.
Erste Einschätzungen
Mit ersten Wirtschaftlichkeitsberechnungen geben wir Ihnen eine erste Einschätzung zu Ihrem geplanten Vorhaben im Bereich Biogas und Photovoltaik.
Fachkundige Unterstützung
Wenn Sie Ihr Projekt realisieren, sind wir Ansprechpartner und unterstützen Sie.
Förderung
Im Rahmen der Erneuerbaren Energien gibt es zahlreiche Möglichkeiten, diese Investitionen durch Förderprogramme zu bezuschussen. Nachfolgend finden Sie die entsprechenden Programme der jeweiligen Stellen:

Ansprechpartner

Therese Huber
AELF Rosenheim
Prinzregentenstraße 39
83022 Rosenheim
Telefon: +49 8031 3004-324
Fax: +49 8031 3004-599
E-Mail: poststelle@aelf-ro.bayern.de
Martin Freiberger
AELF Rosenheim
Prinzregentenstraße 39
83022 Rosenheim
Telefon: +49 8031 3004-323
Fax: +49 8031 3004-599
E-Mail: poststelle@aelf-ro.bayern.de
Christian Kern
AELF Rosenheim
Prinzregentenstraße 39
83022 Rosenheim
Telefon: +49 8031 3004-325
Fax: +49 8031 3004-599
E-Mail: poststelle@aelf-ro.bayern.de