Es ist soweit!
Schüler ernten ihr selbstangebautes Gemüse

Jedes Kind darf in einem TetraPak eigene Radieschen aussäen

Jedes Kind säte in einen TetraPak Radieschen aus

Voller Spannung warten die Schülerinnen und Schüler der 3a und 3b der Grundschule Westerndorf St. Peter in Rosenheim vor den Pfingsferien 2018 darauf, ihr selbst angebautes Gemüse zu ernten. In Pflanzkisten und Tetra Paks stehen im Schulhof Radieschen, Salat und Schnittlauch dafür bereit.

Die gemeinsame Ernte und anschließende Zubereitung zu einem leckeren Wrap sind Bestandteil von "Wissen wie's wächst und schmeckt", das das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim in der 3. Klasse der Grundschule durchführt. Ziel des Projektes ist es, Kindern den Ursprung von Lebensmitteln wieder näher zu bringen und sie mit allen Sinnen an eine ausgewogene Ernährung heranzuführen.
Ernten und genießen
Alle wollen jetzt nur eines: das selbst angepflanzte Gemüse ernten. Die Radieschen werden vorsichtig aus der Erde gezogen, die Salatblätter abgezupft und der Schnittlauch geschnitten. Anschließend geht es in das Klassenzimmer, wo die Kinder in Teamarbeit das Gemüse waschen, schneiden und zu einem Wrap zubereiten.
"Es macht den Kindern viel Freude, beim Wachsen zu zusehen und Verantwortung für die eigenen Pflanzen zu übernehmen. Durch das eigene Tun, die Samen und Pflänzchen bis zum fertigen Gericht zu begleiten, eignen sich Kinder Ernährungswissen an", betont die Lehrkraft Frau Kossmann.
Einige bauen jetzt zuhause selbst Gemüse auf dem Balkon oder Garten an. "Wenn unser Projekt diese nachhaltigen Impulse gibt, dann freut uns das sehr", sagt die Lehrkraft Frau Kraus.
Pflege in Eigenregie
Seit dem Anpflanzen nach den Osterferien haben die Kinder in Eigenregie die Pflege übernommen und regelmäßig gegossen. "Sie erleben dabei, dass es Zeit dauert und Aufwand erfordert, bevor das Gemüse reif ist und gegessen werden kann. Dadurch können Kinder eine höhere Wertschätzung für Lebensmittel entwickeln", fasst die Ansprechpartnerin vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Anna Eineder, zusammen.

Ansprechpartnerin

Anna Huber
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