Unwetterschäden im Amtsbereich
Gewitterzelle zerstörte großflächig Wald im Landkreis Rosenheim

Förster auf der Windwurffläche, im Hintergrund ein Harvester. Zoombild vorhanden

Erste Flächen werden bereits mit Harvestern aufgearbeitet.

Der Gewittersturm am 28. Juli 2021 hat in Halfing und den Nachbargemeinden großflächige Schäden im Wald verursacht.

Das AELF Rosenheim mahnt daher zu größter Vorsicht in den betroffenen Waldgebieten. Auch wenn der Sturm vorbei ist, muss in den Wäldern weiterhin mit umstürzenden Bäumen und herabfallenden Ästen gerechnet werden. Spaziergänger sollten den Wald derzeit nicht betreten und regionale Sperrungen unbedingt beachten.

Die vielen gebrochenen und miteinander verkeilten Baumstämme stehen oft unter starker Spannung. Die Waldbesitzer werden deshalb angehalten, nicht selbst zur Motorsäge zu greifen, sondern mit der Aufarbeitung Profis mit entsprechenden Forstmaschinen zu beauftragen. Ideal ist der Einsatz von vollmechanisierten Maschinensystemen mit Baggern oder Harvestern. Dafür stehen Kapazitäten zur Verfügung, sodass ein schnelles selbständiges Aufarbeiten nicht nötig ist. Kurzfristig besteht keine Gefahr von Schäden durch Borkenkäfer.

Professionelle Beratung und Hilfe gibt es für betroffene Waldbesitzer beim AELF Rosenheim, der Waldbesitzervereinigung Rosenheim und der Waldbesitzervereinigung Wasserburg-Haag. Maschineneinsätze werden auch von privaten Forstdienstleistern angeboten.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass bereits vor der Aufarbeitung des Schadholzes eine entsprechende Meldung an das Landesamt für Steuern erfolgt, um die vorhandenen steuerlichen Erleichterungen in Anspruch nehmen zu können.

Weitere Informationen zur Sturmholzaufarbeitung