Tierhaltung

Unser Amt ist direkter Ansprechpartner für landwirtschaftliche Unternehmerinnen und Unternehmer in Fragen des Tierwohls und der Tierhaltung in der Nutztierhaltung mit Schwerpunkt bei den Nutztierarten Rinder (z. B. Milchkühe, Mutterkühe, Fleischrinder), Schweine, Schafe, Ziegen, Geflügel, Gehegewild und Pferde.

Ansprechpartner ist das Sachgebiet Landwirtschaft unseres Amtes.

Meldungen

Anbindehaltung – wie geht es weiter?

Eine Fleckviehkuh blickt aus dem Stall

© Tobias Hase, StMELF

Die Anbindehaltung steht seit Jahren im Fokus von Tierwohldebatten. In Bayern werden aktuell noch in rund der Hälfte aller Milchviehbetriebe Kühe in Anbindehaltung gehalten. In einem nicht unerheblichen Teil der Betriebe sind die Kühe noch ganzjährig angebunden.  Mehr

Im Landkreis Rosenheim
Geflügelpest auf dem Vormarsch

Huhn

© ccke - Fotolia.com

Hohe Ansprüche an Hygiene und Vorsicht bei verendeten Tieren ist für die Rosenheimer Geflügelhalter ab sofort geboten. Ein- und Ausgänge von Stallungen sind gut zu sichern, Zutritt ist nur Betriebspersonen erlaubt. Die aktuell geltenden Vorschriften werden in der Allgemeinverfügung des Landkreises veröffentlicht. 

Infos und Allgemeinverfügung - Landkreis Rosenheim Externer Link

Bayerisches Programm Tierwohl (BayProTier)
Antragstellung ab 1. Juni 2022 für Ferkelerzeuger möglich

Mit dem Programm sollen Mehrkosten gemindert werden, die entstehen, wenn höhere Tierhaltungsstandards freiwillig umgesetzt werden.  

BayProTier bietet zwei Stufen an:

  • Komfortstufe: für den Einstieg in mehr Tierwohl (geht über gesetzliche Standards hinaus)
  • Premiumstufe: deutlich höhere Standards (mit erhöhten Fördersätzen)
Ferkel im Stroh

© Birgit Gleixner / StMELF

Wesentliche Vorgaben sind mehr Platz für die Tiere und Einstreu bzw. Komfortliegefläche. In der Premiumstufe sind Außenklimareiz und noch mehr Platz gefordert. Der Verpflichtungszeitraum beginnt ab 1. Juli 2022 und endet am 30. Juni 2023. Die Auszahlung ist auf Antrag für August 2023 geplant.
Die Anträge können nur online in der Zeit vom 1. bis 30. Juni 2022 gestellt werden. 

Merkblatt und Förderantrag - Staatsministerium Externer Link

ASP-Früherkennungsprogramm nutzen
Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich aus

Mastschweine

Die Afrikanische Schweinepest breitet sich in Deutschland weiter aus. Schweinehaltenden Betrieben in Bayern wird empfohlen, am ASP-Früh­erken­nungsprogramm, der sog. Statusuntersuchung, teilzunehmen. Ein großes Risiko, die Tierseuche zu verbreiten, sind Lebensmittel aus Haus- oder Wild­schweinefleisch. Ein achtlos weggeworfenes Wurstbrot kann ausreichen, um das Virus zu übertragen. 

Afrikanische Schweinepest - Staatsministerium Externer Link