Landwirtschaft

Unsere Region prägen rund 3.000 landwirtschaftliche Betriebe, die nach wie vor als bäuerliche Familienbetriebe geführt werden. Die durchschnittliche Betriebsgröße liegt bei rund 23 Hektar.

Über 70 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche von 67.700 Hektar werden als Grünland genutzt. Auf den Ackerflächen wächst überwiegend Mais (52 Prozent) und Getreide (25 Prozent). Die Almwirtschaft spielt eine wichtige Rolle, um die Kulturlandschaft im Berggebiet zu erhalten und pflegen. Aufgrund des hohen Dauergrünlandanteiles dominiert im Landkreis die Milchviehhaltung. Im westlichen Teil des Landkreises finden sich Betriebe mit Putenmast und Landwirte mit spezialisierter Fresseraufzucht.

Meldungen

Ökologische Vorrangflächen (ÖVF)
Freigabe zur Futternutzung in mehreren Landkreisen und Städten

Kleegras mit Rotklee

Die ökologischen Vorrangflächen mit Zwischenfrüchten und Untersaaten dürfen ab sofort zur Futtergewinnung genutzt werden. Damit ist sowohl die Beweidung als auch Mahd und die Abgabe an Dritte im Rahmen der Nachbarschaftshilfe möglich. Für die Nutzung besteht eine allgemeine Zulassung, d. h. ein einzelbetrieblicher Antrag mit Genehmigung oder ein Anzeigeverfahren ist nicht nötig. Es sind jedoch die sonstigen bestehenden Auflagen zu beachten. 

Brachliegende Flächen als Ökologische Vorrangflächen (ÖVF) sowie sonstige Bracheflächen dürfen weiterhin für Futterzwecke in der Tierhaltung genutzt werden. Diese allgemeine Freigabe gilt für die Landkreise Ansbach, Berchtesgadener Land, Erlangen/ Höchstadt, Forchheim, Fürth, Haßberge, Hof, Kitzingen, Miesbach, Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, Oberallgäu, Rosenheim, Roth, Schweinfurt, Traunstein und Würzburg.

Darüber hinaus gilt die Regelung auch für die kreisfreien Städte Ansbach, Erlangen, Fürth, Hof und Schweinfurt. In diesen Gebieten ist keine vorherige Genehmigung durch das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) erforderlich.

Pressemitteilung - Staatsministerium Externer Link

Mäh-Knigge
Handlungsempfehlungen zur tierschonenden Mahd

Hand hält Kitz vor Wiese

Immer wieder kommen Wildtiere bei der Mahd zu Schaden. Der Mähknigge gibt Handlungsempfehlungen für Landwirte, wie Wildtiere bei der Mahd geschont werden können. Die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) hat dazu eine Publikation erstellt.
Fördermöglichkeiten für eine Drohne mit Wärmebildkamera zum Befliegen der Fläche vor der Mahd bestehen seit März 2021. 

Eingetragene Vereine, zu deren satzungsgemäßen Aufgaben die Pflege und Förderung des Jagdwesens sowie des Tier-, Natur- und Landschaftsschutzes oder die Rettung von Wildtieren gehören, können Fördermittel für die Anschaffung von geeigneten Drohnen bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) beantragen.
Die Technik kann aber nur unterstützen. Die Verantwortung bleibt beim Bewirtschafter, daher ist eine große Sorgfalt vor und während der Mahd notwendig.  

Mäh-Knigge - LfL Externer Link

Förderprogramm Drohnen - BLE Externer Link